Was passiert mit Hilde Mück?
Im hohen Alter kommt Hilde Mück friedlich zum Ziel ihrer Lebensreise: Sie war Oma und Mutter, Ehefrau und Familienmittelpunkt. In kindgerechter Sprache erzählen die Autorin Susanna Maibaum und die Zeichnerin Kirsten van Alphen die Geschichte ihres Sterbens, des Abschieds, der Trauerfeier und der Beerdigung. Idealtypisch wird ein würdevolles Sterben im Kreise der Familie nachgezeichnet. Gleichzeitig vermittelt das Bilderbuch Wissen über die letzten Dinge: Was ist ein Bestattungswagen, was bedeutet Verbrennung, was leistet ein Bestatter?
Für Kinder von 6 bis 12 Jahren und für Erwachsene, die berührbar geblieben sind.
Das Schaufenster eines Bestattungsinstituts ist seine Visitenkarte. Die Architektur eines Unternehmens spiegelt seine Unternehmensphilosophie. Die Homepage ist ein immer bedeutsamer werdendes Medium für die Kunden. Anzeigen und Plakate fordern die Öffentlichkeit zur Auseinandersetzung mit dem Tod auf. Die Beiträge des Tagungsbandes „Wer nicht wirbt, stirbt! Marketing in der Bestattungsbrache“ zeigen „Best-practice-Beispiele“ der PR-Arbeit, geben Anregungen für eigene Kampagnen und verraten Tipps von Marketingprofis. Hier werden radikal neue Wege beschritten, um das Image der Bestattungsbranche neu zu profilieren. Bestattungsinstitute bekennen zunehmend Farbe und treten ins Rampenlicht der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ob Plakat, Anzeige, Firmenprospekt, Event, Homepage oder Imagebroschüre – Werbung in der sensiblen Bestattungsbranche bleibt eine Gratwanderung und erfordert Fingerspitzengefühl. Doch nur wer auffällt, bleibt in Erinnerung und erreicht seine Zielgruppe. Hier diskutieren erstmals Kreative, Werbefachleute, Ethikexperten, Bestatter und Journalisten anhand konkreter Beispiele, wie sich Provokation und Diskretion, Originalität und Stil, Pietät und Kreativität, Moral und Geschmack zueinander verhalten. Gratwanderung oder Grenzüberschreitung – das ist die Frage.
Das Buch wendet sich an Bestattungsunternehmer und alle, die für die PR-Aktivitäten in der Branche zuständig sind. Was Bestatter werblich wagen und wie junge Kreative mit dem Thema umgehen, zeigen die Ergebnisse des Award des Kuratorium Deutsche Bestattungskultur.
Die vorliegende Dissertation befasst sich mit der Frage, inwieweit sich Entwicklungen in der Wertelandschaft und im Zeitgeist der Menschen in Berlin und Umgebung, insbesondere im Umgang mit dem Thema Tod und Sterben an der Gestaltung von Gräbern und vor allem von Grabmalen ablesen lassen. Diese Frage wurde sowohl entlang einer Zeitachse vom ausklingenden 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, aber auch vor dem Hintergrund verschiedener Nutzer- und Trägergruppen von Friedhöfen erörtert.
Hierzu wurden neben dem intensiv untersuchten städtischen Friedhof Wilmersdorf auch ein evangelischer, ein jüdischer und ein katholischer Friedhof sowie ein muslimisches Gräberfeld betrachtet, aber auch der „Sozialistenfriedhof“ genannte Zentralfriedhof Friedrichsfelde und zwei Friedhöfe im Umland der Hauptstadt.
Im Ergebnis konnten hierbei klare Entwicklungstendenzen ermittelt werden, in denen sich deutliche Parallelen zu allgemeinen gesellschaftlichen Strömungen erkennen lassen. Auch die jeweiligen religiösen und gesellschaftlichen Hintergründe und die dazugehörigen Wertvorstellungen der Nutzer und verschiedenen Friedhofsträger werden vor dem Hintergrund der Erkenntnisse ablesbar.
Wie passt das
Fahrrad in den Sarg?
Mama ist vor zwei Tagen gestorben. Wie geht es jetzt
weiter?
Der kleine Julius und sein Papa müssen mit dem
Unvorstellbaren umgehen. Bestatterin Annika hilft ihnen dabei.
Ein Kinderbuch über Abschied, Trauer und Zusammenhalt,
mit kindgerechten Erläuterungen rund um eine Bestattung.Für Kinder von 6 bis 12 Jahren.
"Danke, wir sterben nicht!" Unter diesem Projektmotto haben sich rund 500 Jugendliche an 13 Schulen im Ruhrgebiet zwei Monate lang mit Fragen rund um Sterben, Tod und Trauer auseinandergesetzt:Wie gehen wir als Individuen und als Gesellschaft mit dem Tod um?Wie sterben und trauern wir heute, und wie wollen wir in Zukunft sterben und trauern?Inwiefern braucht Trauer Raum?Und was lehrt uns die Auseinandersetzung mit diesen Fragen über unser heutiges und vielleicht auch über unser zukünftiges gesellschaftliches Zusammenleben?Dabei kamen die Schülerinnen und Schüler etwa mit Bestattern, Ärzten oder Pflegekräften ins Gespräch und erhielten Einblicke in deren Berufsalltag.In diesem Buch sind ganz unterschiedliche Beiträge der Schülerinnen und Schüler gesammelt. Allen ist aber gemeinsam, dass sie ein Signal gegen die weitverbreitete Haltung der Verleugnung des Todes nach dem Motto „Danke, wir sterben nicht!" gesetzt haben." Leugnet den Tod nicht! Ignoriert nicht die Sterblichkeit des Menschen! Wir sterben leider doch!", heißt ihre Botschaft und damit die Botschaft dieses Buches. Diese Erkenntnis verdient es, an unsere gesamte Gesellschaft weitergegeben zu werden. Wer will, darf sie als eine Botschaft der Hoffnung verstehen.
Ob für die Gestaltung von Bestattungs- und Trauerreden, für die Formulierung von Kondolenzbriefen oder das Aufsetzen von Traueranzeigen und Danksagungen: Mit dieser vielfältigen Auswahl von 500 Weisheiten, Sprüchen und Zitaten finden Sie immer die passenden Worte. Klaus Dirschauers Sammlung aus über 2000 Jahren Religion, Philosophie und Literatur lässt passende Formulierungen für schwere Schicksalsschläge überraschend leicht und immer stilsicher gelingen.
"Die moderne Feuerbestattung und der Bau von Krematorien entstammen dem Industriezeitalter und sind Ausdruck des technisierten Umgangs mit den Toten. Sie haben die Bestattung beschleunigt und effizienter gestaltet - mit einem Wort: modernisiert. Die Einführung der Feuerbestattung im späten 19. Jahrhundert bildet eine der grundlegenden Bestattungsreformen der Neuzeit." Norbert Fischer stellt in seinem Buch "Zwischen Trauer und Technik" die geschichtliche Entwicklung der Kremation dar. Dabei zeigt er die Doppelbödigkeit des technischen Fortschritts auf, die sich sowohl im technischen Betrieb als auch in der individuellen Wahrnehmung der Einäscherungsanlagen zeigt.
Die Feuerbestattung ist in unserem Kulturkreis zunehmend zu einer Selbstverstïändlichkeit geworden, wenn auch mit leichtem Nord-Süd- bzw. Stadt-Landgefälle. In einigen Regionen ist sie die Bestattungsform schlechthin. Die Haltung der Gesellschaft der Feuerbestattung gegenüber hat sich fundamental verändert. Die ehemalige Ablehnung ist inzwischen einer Anerkennung durch breite Bevölkerungsschichten gewichen.
Der Autor spannt einen weiten Bogen - von der Feuerbestattungsbewegung des späten 19. Jahrhunderts bis zum Flamarium heutiger Zeit. Das Thema der Trennung von Trauer und Technik durchzieht dabei leitmotivartig die einzelnen Kapitel. Einen breiten Raum nehmen die gesellschaftliche Konsolidierung und die Bildung von Volksfeuerbestattungs-Vereinen durch die Arbeiterbewegung nach dem 1. Weltkrieg ein. Beispiele alter und moderner Krematoriumsarchitektur werden ebenso dargestellt, wie die Auswirkungen der Feuerbestattung auf das Erscheinungsbild der Friedhöfe durch verschiedenste Formen der Aschenbeisetzung. So kennzeichnet die Feuerbestattung zu Beginn des 21. Jahrhunderts beispielsweise der Trend, die Urnen im pflegeleichten Rasen oder anonym zu bestatten. Abschließend wird am Beispiel Halle (Saale) ein Flamarium vorgestellt, das mit seinem architektonisch-technischen Konzept Trauer und Technik in der Trauerzeremonie zusammenführt.
Das Buch gibt einen Überblick über die gesellschaftlichen Hintergründe der Entwicklung der Feuerbestattung und kann all jenen empfohlen werden, die sich mit dem aktuellen Wandel der Bestattungskultur auseinandersetzen.
In diese auf umfangreichen Recherchen basierende Kulturgeschichte der Feuerbestattung sind Zitate aus der zeitgenössischen Literatur ebenso wie Schwarz-Weiß-Abbildungen der verschiedenen Krematorien eingegangen. Eine Auswahlbibliographie zum Thema schließt das Buch ab.