Neben der sicheren Einhaltung der
Emissionsgrenzwerte werden Krematorien heutzutage zunehmend unter
energieeffizienten Aspekten bewertet. Verstärkt wurde diese Betrachtungsweise
durch die festgestellte Gasmangellage, die konsequenterweise auch zu einer
kritischen Auseinandersetzung mit der in der 27. BImSchV enthaltenen
Mindesttemperaturforderung in der Nachbrennkammer, führte. Neben primärseitiger
Energieeffizienzsteigerung gewinnen auch sekundärseitige Maßnahmen zur
Abwärmenutzung an Bedeutung. So sind mittlerweile viele Krematorien mit einer
internen Wärmeversorgung ausgestattet. Weitere Formen der Energienutzung, wie
Wärmeversorgung von benachbarten Gebäuden über Nahwärmeleitungen oder
Stromerzeugung über ORC-Anlagen befinden sich in der Planung und Erprobung.
Dieser Tagungsband
„Krematorium – Klimaschutzziele“ enthält sämtliche im Rahmen der Tagung
präsentierten Vorträge, die sich nicht nur mit den Möglichkeiten zur Minderung
des CO2-Fußabdrucks derartiger Anlagen auseinandersetzen, sondern sich auch mit
der Aktualisierung der VDI-Richtlinie beschäftigen. Darüber hinaus werden
Veränderungen in der Bestattungskultur und alternative Ansätze vorgestellt und
aus rechtlicher Sicht bewertet.
Im Rahmen der OSPAR-Konvention zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks wurde Quecksilber in die Liste besonders zu beachtender Substanzen aufgenommen. Auch Deutschland hat sich verpflichtet, Quecksilberemissionen relevanter Quellen zu messen und den Eintrag in die Umwelt zu begrenzen. Da Krematorien als mögliche Quecksilberemittenten infrage kommen, wurde vom Umweltbundesamt ein Forschungsvorhaben vergeben, um einerseits den Stand der Technik in den bundesdeutschen Krematorien zu erfassen und andererseits Quecksilber und andere Schadstoffe vor und nach der Abgasreinigung einiger ausgewählter Krematorien zu messen und zu bewerten.
Erste Zwischenergebnisse wurden im Rahmen der Tagung „Krematorium – Quecksilber und andere Umwelteinflüsse“ im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutsche Bundesstiftung Umwelt vorgestellt und diskutiert. Weitere Themenschwerpunkte betrafen die Einhaltung der CO-Emissionsgrenzwerte nach dem Stand der Technik sowie die Qualität der Urnenasche vor dem Hintergrund einer dauerhaften Verbringung in Böden. Alle Tagungsbeiträge sind in diesem Band zusammengestellt.
Mit der Einweihung des ersten Krematoriums in Gotha, 1878, wurde in Deutschland trotz anfänglicher kirchlicher Widerstände ein neuer Weg der Bestattung eingeschlagen. Weitere Krematorien folgten in vielen Städten, die mit dem zunehmenden Flächenverbrauch von Friedhöfen zu kämpfen hatten.
Die Entwicklung der Kremationsanlagen war in den Anfangsjahren bis weit in das vergangene Jahrhundert geprägt von der Steigerung der verbrennungstechnischen Effizienz. So wurde der Schritt von koksbefeuerten zu meist gasbefeuerten Ofensystemen vollzogen. Mit steigendem Umweltbewusstsein wurde in den Achtziger Jahren begonnen, die Einäscherungsöfen zunächst mit Staubfiltern später mit komplexen Rauchgasreinigungsverfahren auszurüsten. Dabei haben sich als gängige Verfahren sowohl die Schadgasadsorption als auch die katalytische Filtration als effiziente Lösungen herauskristallisiert, die heute mit modernen Prozesssteuerungsbaugruppen komplettiert werden.
Das veränderte Verständnis von Krematorien als Ort des Abschieds führte zu einer intensivierten öffentlichen Diskussion über die technisch-betriebswirtschaftlichen Standards einerseits und den pietätvollen Umgang mit Verstorbenen andererseits. In nationalen und internationalen Arbeitsgruppen beschäftigen sich Fachleute mit diesen Fragestellungen und entwickeln Grundregeln für die Kremation. Auch die für Deutschland anzuwendende VDI-Richtlinie 3891 „Emissionsminderung Einäscherungsanlagen“ befindet sich in der Überarbeitung.
Die Tagung „Krematorium – Technische und Betriebswirtschaftliche Tendenzen“ hat neben den verfahrens- und prozesstechnischen Aspekten auch die Möglichkeiten der räumlichen Gestaltung unter besonderer Berücksichtigung ethischer Grundregeln für die Konzeption zukunftsweisender Krematorien in Deutschland aufgezeigt.
Ob alt oder jung, gesund oder krank: Jeder von uns kann mit dem Betreuungsrecht in Kontakt kommen – sei es als Betroffener, Familienangehöriger, vom Gericht bestellter, rechtlicher Betreuer oder Vorsorgebevollmächtigter.
Im Betreuungsfall stellen sich für alle Beteiligten unzählige Fragen, z.B.: Existieren wirksame Vorsorgeanweisungen des Betroffenen? Was ist im Hinblick auf Patientenverfügungen zu beachten? Wie wird die Betreuung eingeleitet, wie ein Betreuer bestellt? Für welche Bereiche sind Genehmigungen des Betreuungsgerichts erforderlich? Welche Rechte und Pflichten haben Betreuer und Bevollmächtigter?
Die Autoren des bewährten Leitfadens stellen die Interessen und Bedürfnisse des betreuten Menschen in den Vordergrund. Diese Synthese zwischen juristischem Reglement und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen macht den Leitfaden zu einem unerlässlichen Ratgeber für alle, die mit dem Betreuungsrecht – auch als Vorsorgebevollmächtigter – befasst sind. Zahlreiche Beispiele, Textmuster und Übersichten veranschaulichen die Thematik und bieten praktische Arbeitshilfen und Handlungsanweisungen.
Für diese 8. Auflage wurde das Werk neu strukturiert und insbesondere im Hinblick auf Betreuungsrechtsreform 2023 aktualisiert. Ihre Vorteile:
- Fundierte und verständliche Darlegung aller relevanten Sachverhalte und Verfahren
- Zahlreiche Beispiele, Textmuster und Übersichten
- Mit allen wichtigen Rechtstexten
- Inkl. Betreuungsrechtsreform 2023
Der Leitfaden Betreuungsrecht ist der zuverlässige Ratgeber in allen Fragen der Betreuung:
- Alternativen zur rechtlichen Betreuung/Vorsorgeinstrumente
- Die Einrichtung der Betreuung/Verfahren
- Grundsätze der Betreuungsführung/Genehmigungen
- Beratung und Aufsicht durch das Betreuungsgericht
- Beispiele aus den Aufgabenkreisen
- Gesprächsführung/Kommunikation
- Datenschutz
- Haftung
- Kosten
Der Desinfektionsplan für Bestatter wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Medi Kauf Braun GmbH & Co. KG erstellt. Der Musterplan mit Stand von ende 2016 zeigt übersichtlich alle Maßnahmen der Desinfektion im Bestattungshaus auf und enthält Hinweise, womit die Desinfektion durchgeführt werden kann.
Zum Desinfektionsplan gehört auch ein Leitfaden für Hygienemaßnahmen im Bestattungswesen. Bestatter tragen eine große Verantwortung für die öffentliche Gesundheit, nicht zuletzt bei der Versorgung und Bestattung von Verstorbenen, die zum Zeitpunkt des Todes an einer nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtigen Krankheit gelitten haben oder bei denen der Verdacht einer solchen Krankheit besteht. Auch bei der alltäglichen Versorgung des Toten, seiner Einbettung, Überführung und Aufbahrung entstehen Infektionsrisiken, vor denen Bestatter sich, ihre Familien, Mitarbeiter und die Öffentlichkeit durch gezielte Hygienemaßnahmen schützen sollen.
Der Leitfaden für Hygienemaßnahmen nennt die Vorschriften der hygienischen Versorgung, beschreibt die Fürsorgepflicht des Bestatters für sich und gegenüber seinen Mitarbeitern und weist auf die Haftung gegenüber Kunden und Dritten hin. Ein wesentlicher Teil befasst sich mit der praktischen Durchführung der Hygienemaßnahmen. Ein Musterhygieneplan gemäß DIN EN 15017 rundet den Leitfaden als unverzichtbare Hilfe im Bestattungsinstitut ab.
Memento Mori 4.0: Die neue Generation der Bestatter*innen
ist eine authentische Dokumentation, die tief in die Seele eines
Berufsstandes eintaucht, der sich aktuell in einem existenziellen
Umbruch befindet. Den moralischen und ethischen Grundwerten des Berufes
verpflichtet, sucht eine junge Generation nach neuen und zeitgemäßen
Symbolen und Ritualen, um Trauer und Schmerz, Trost und Empathie
Ausdruck zu verleihen. Dem Fotografen Andreas Teichmann ist es
über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren gelungen, Zugang zu einer
Branche zu bekommen, der bisher nur wenigen gewährt wurde. Seine
Aufnahmen zeigen die Arbeitswirklichkeit junger Bestatter*innen abseits
vermeintlicher Klischees und falscher Vorstellungen. Was bewegt
einen jungen Menschen, Bestatter*in zu werden? Und wie verändert sich
das eigene Leben, wenn man sich immer wieder mit dem Tod beschäftigt?
Anhand von 16 jungen Persönlichkeiten dokumentiert Teichmann seine
fotografische Recherche, die ihn in alle Regionen des Landes geführt
hat. Begleitet von einfühlsamen Gesprächen, offenbaren seine Aufnahmen
unerwartete Begebenheiten und Einsichten in den Arbeitsalltag und die
Gedankenwelt der Porträtierten.
16 Begegnungen mit jungen Bestatter*innenFaszinierender Einblick in eine unbekannte WeltEin Berufsstand im Umbruch
Seit einem halben Leben befasst Klaus Dirschauer sich mit dem Altwerden und Sterben. Sein neues Buch „Mit Worten begraben“ gibt Antworten auf viele Fragen, die im Zusammenhang mit dem Thema Tod und Trauer entstehen: Wie entwerfe und gestalte ich eine Trauerrede? Was ist zu beachten bei Trauerbesuchen? Was ziehe ich an? Wann und wie kondoliere ich? Wie spreche ich die Trauernden an? Was sage ich ihnen? Wie läuft eine Trauerfeier ab? Was sind Bestattungsriten? Welche Bedeutung haben Musik, Stille, Worte? Was beeinflusst unsere Vorstellung von Tod, Trauer und Ewigkeit?
Ein kleines, aber wichtiges Buch. Verständlich geschrieben, Fachjargon und jedes Pathos vermeidend, klärt es auf, unaufdringlich, stark in seinen Bildern und den Tod enttabuisierend. Nicht nur eine Fibel für den professionellen Trauerredner oder solche, die es werden wollen oder in die Situation geraten, als Verwandter, Freund oder Arbeitskollege „Abschiedsworte“ zu sprechen. Es gibt allen, die erfahren möchten, in welcher Rolle sich trauernde Menschen befinden, wie man sie angemessen begleitet oder wie man als Betroffener besser mit seiner Lage fertig wird, Informationen und Anregungen zum Denken und Weiterdenken. Auch für all jene, die aus beruflichen Gründen in Verwaltungen oder eigenen Unternehmen mit Bestattungen zu tun haben, erweist sich das Buch als bereichernde und bedeutende Quelle. Nicht zuletzt verdeutlichen die Ausführungen im Anhang über die jüdischen und muslimischen Bestattungsriten, wie sehr der Umgang der Lebenden mit den Toten von religiösen, kulturellen und weltanschaulichen Einflüssen geprägt ist.
Die 20. Auflage des PStG Taschenbuchs umfasst die durch das am
1.11.2022 in Kraft getretene 3. PStRÄndG vom 19.10.2022 (BGBl. I S.
1744) veranlassten Änderungen insbesondere am PStG und der PStV.
Mehrere Vorschriften des 3. PStRÄndG, insbesondere die zur Einführung
einer elektronischen Personenstandsbescheinigung, treten wegen noch zu
schaffender technischer Voraussetzungen erst am 1.11.2024 in Kraft. Sie
sind in der vorliegenden 20. Auflage des Taschenbuchs noch nicht
berücksichtigt. Nach wie vor ist darauf zu achten, dass einige bereits
wegen des Zusammenhangs mit anderen Vorschriften aufgenommene Regelungen
des Registermodernisierungsgesetzes erst durch besondere Bekanntmachung
im BGBl. in Kraft gesetzt werden.
Als weiterer Schwerpunkt war das am 1.1.2023 in Kraft getretene
Gesetz zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts vom 4.5.2021
(BGBl. I S. 882) zu berücksichtigen, mit umfangreichen Rechtsänderungen,
insbesondere im BGB.
Herausgegeben von Heribert Schmitz, Heinrich Bornhofen, Rainer Bockstette
Rituale, mit Grundfragen der menschlichen Existenz und Religiosität untrennbar verbunden, strukturieren den Alltag, stellen Sinn- und Bedeutungszusammenhänge her, geben uns als „Oasen des Lebens“ Halt. Doch welche Wurzeln haben sie? Wie haben sie sich verändert? Ob es sich um Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten, Bestattungen oder um religionslose Kulthandlungen handelt, stets inszenieren sie die Wirklichkeit und erinnern uns daran, dass der Ritus ohne Gottesbindung allzu leicht zur Feierlichkeit mit Eventcharakter verkommt. Der Autor, als Pastor und Ausbilder von Geistlichen und kirchlichen Mitarbeitern mit den Themen Sterben, Tod und Trauer befasst, hat dem Buch ein Glossar zu Festtags- und Alltagsbräuchen beigefügt, das sich dem Leser als Fundgrube unserer ritualisierten Existenz erschließt.
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Der Tod eines Menschen zieht zahlreiche
rechtliche Folgen nach sich. Mit „Todesfall und Bestattungsrecht“
behalten Sie den Überblick. Die umfangreiche Textsammlung bietet Ihnen
die maßgeblichen bundes- und landesrechtlichen Bestimmungen, die wirksam
werden, wenn ein Mensch stirbt:
Bestattungsrecht
Erbrecht
Berufsaus- und Weiterbildung
Friedhofsrecht
Leichenbeförderung
Obduktion
Organtransplantation
Sterbefallbeurkundung
Überführung international
Todesfeststellung
Totenruhe
Verschollenheit
Das bewährte Standardwerk richtet sich an alle, die beruflich mit
Sterbefällen und ihrer rechtlichen Würdigung befasst sind. Ob Bestatter
oder Betreuer, ob bei Gericht oder in der Gemeindeverwaltung: „Todesfall
und Bestattungsrecht“ führt Sie schnell und übersichtlich zu den
entscheidenden juristischen Grundlagen.
Für die 6. Auflage wurde die Sammlung in allen bundes- und landesrechtlichen Teilen aktualisiert und komplett überarbeitet.
Schwellenangst – selbst in modernen Zeiten bereitet es Menschen nicht selten Schwierigkeiten, ein Bestattungshaus zu betreten. Sofort werden Assoziationen von Tod, Endlichkeit und Sterben geweckt. Bestattungshäuser entwickeln sich in den letzten Jahren von überkommenen Formen und althergebrachten Ästhetik fort zu neuen Gestaltungselementen von Licht, Raum und Symbolsprache. Der vorliegende Band gibt Bestattern und Architekten profunde Impulse bei Umbauplänen von Bestattungsinstituten für die Innen- und Außengestaltung. Neben konkreten Fachbeiträgen sind auch die Pläne und Ideen der Preisträger des mit der Fachtagung verbundenen Wettbewerbs von Neu- und Umbauten dokumentiert: Studierenden der Architektur, erfahrene Architekten und weitsichtige Bestatter zeigen in Wort, Bild und Zeichnung, welche Akzente sie für das alte und immer aktuelle Themen „Tod, Abschied und Sterben“ in der Neuzeit gestalterisch gefunden haben.
Ob Neubau oder Umbau. Ob Generalsanierung oder kleinerer Gestaltungselemente in einem Beratungs-, Abschieds- oder Empfangsraum: Der Band ist eine maßgebende Fibel für Menschen, die Verstorbene über die Schwelle des Lebens und Trauernde über die Schwelle des Verlustes und Neuanfangs begleiten.
Trauerdrucksachen sind keine Werbepost und keine Massendrucksachen. Sie drücken persönlich und individuell aus, was trauernde Angehörige angesichts des Todes in ihrem engsten Umfeld bewegt. Es ist erfreulich, dass auch in diesem Bereich ein Trend hin zu mehr Individualität bei der Gestaltung und dem Inhalt von Trauerdrucksachen festzustellen ist. Gleichzeitig geht es aber auch um klare und elementar wichtige Informationen zu Datum, Zeit und Ort der Trauerfeier, dem Kreis der Angehörigen, ferner um biografische Angaben zum Verstorbenen. Daher ist es entscheidend, dass folgende Punkte nicht außer Acht gelassen werden:
Lesbarkeit – Informationen – Pietät – Individualität.
Das vorliegende Handbuch gibt wertvolle Hinweise zu allgemeinen Regeln für die Erstellung von Trauerdrucksachen, ohne den Bestatter und die Trauernden zu bevormunden, zeigt Möglichkeiten der Gestaltung von Trauerdrucksachen auf und vermittelt notwendige technische Informationen zum Trauerdruck. Dazu erhält der Leser und Nutzer etliche Textvorschläge und Grafikdateien, die in selbst erstellten Trauerdrucksachen verwendet werden können. Bewusst wurde der Schwerpunkt auf Drucksachen gelegt, die für eine Mehrheit der Hinterbliebenen geeignet sind und weitgehend auf extravagante Designs und Textbeispiele verzichten.
Musik begleitet den Menschen durch das Leben. Ob er selbst musiziert, Konzerte besucht oder Musikaufnahmen hört – ein Leben ohne Musik ist undenkbar. Bei allen großen Festen spielt Musik eine zentrale Rolle, bei Geburtstags-, Hochzeits- und Trauerfeiern. Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann. Sie verbindet Menschen miteinander, ruft Erinnerungen wach und spricht Gefühle an.
Der Praxisratgeber vermittelt Kenntnisse und Anregungen zur Gestaltung der Abschiedsfeier mit bewusst ausgewählten Musikstücken von klassischen Werken der Trauermusik bis zu individuellen Musikvorlieben. Der Autor unterrichtet Trauermusik im Rahmen der Ausbildung zur Bestattungsfachkraft und zum Bestattermeister. Als Organist und Musikwissenschaftler kennt er sich nicht nur mit dem immensen Repertoire der Trauermusik aus, sondern auch mit der Bedeutung der Musik bei der Abschiedsfeier. Er gibt in der Praxis bewährte Hinweise zur Auswahl der Trauermusik, stellt bekannte und unbekannte Musikstücke für verschiedene Situationen während der Trauerfeier vor und zeigt die Bedeutung von Musik als zentrale menschliche Ausdruckskraft auf.
Welche Rolle spielt Musik bei der Abschiedsfeier? Welche Musikstücke eignen sich besonders für den Ablauf einer Trauerfeier? Worauf sollten Angehörige bei der individuellen Auswahl achten? Wo lassen sich geeignete Musikstücke für die Trauerfeier finden? Die Antworten auf diese Fragen sind ein leidenschaftliches Plädoyer wider einen sang- und klanglosen Abschied. Denn wer bei einer Trauerfeier auf Musik verzichtet, verzichtet auf den Trost, den Musik spendet, auf den Halt, den Musik gibt, und auf die heilende Kraft beim Trauerprozess.
Ein Buch aus der Reihe Praxisratgeber für Bestatter – Mehr wissen, mehr bieten.
Sich selbst in der Trauer besser verstehen
Trauer kommt in Leib und Seele zum Ausdruck. Das Buch stellt diesen Zusammenhang auf der Basis neuerster medizinischer Forschung verständlich dar. Es zeigt, welche heilenden Kräfte in der Trauer wirken und welche Zeichen, Symbole und Rituale einladen, den Weg durch die Trauer zu gehen.
Die Probleme selbst in die Hand nehmen, die Herausforderungen des Lebens besser meistern: Fachleute aus Psychotherapie und Beratung geben Wissen, Rat und Lösungsvorschläge aus ihrer Erfahrung weiter – kompetent, verständlich und praxisnah.
Trauer verstehen – Mit Trauer umgehen
Was geschieht eigentlich, wenn jemand trauert? Gibt es verschiedene Phasen der Trauer, in denen unterschiedlich getrauert wird? Wie kann Trauernden geholfen werden? Welche Art der Begleitung können Bestatter anbieten? Das Lehrbuch „Trauerpsychologie“ führt in die wesentlichen Aspekte der Trauer ein. Trauer, Trauerprozess, Trauerphasen und Trauerarbeit werden so behandelt, dass Trauerbegleiter wie Bestatter, Seelsorger oder Theologen konkrete Hilfestellungen bei der Trauerbewältigung anbieten können. Auf besonders schwierige Trauersituationen – wie die Trauer der Eltern nach dem Tod ihres Kindes oder die Auseinandersetzung mit dem Suizid eines nahe stehenden Menschen – wird gesondert eingegangen. Es geht auch um pathologische, d. h. krankhafte Formen der Trauer in Abgrenzung zu normaler Trauer und um die psychische Belastung, der Trauerbegleiter selbst ausgesetzt sind. Nur, wer die Aufgaben der Trauerarbeit kennt und weiß, wann Trauer zu einem psychischen Problem wird, kann Trauernde professionell begleiten. Praktische Tipps zeigen, worauf es in Einzel- und Gruppengesprächen mit Trauernden ankommt. Das Buch eignet sich als Begleitlektüre für Seminare in Trauerpsychologie ebenso wie zum Selbststudium. Es wendet sich an alle, die trauernde Menschen begleiten möchten, wobei die Situation von Bestattern besonders berücksichtigt wird.
„Haben Sie ihn gekannt?“ Diese Frage wird einem profunden Trauerredner nach einem Abschied von Angehörigen immer wieder gestellt. Es macht die Arbeitsweise eines freien Trauerredners aus, dass seine Rede persönlich und auf die Biografie des Verstorbenen bezogen ist, ohne beliebig und austauschbar zu werden. Für Außenstehende entsteht der Eindruck von Vertrautheit.
Die Bestattungskultur verändert sich. Die kirchliche Begräbnisliturgie soll und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen, hat aber in den letzten Jahrzehnten ihre Monopolstellung verloren. Mit dem Trauerredner ist ein neuer Beruf entstanden, der nicht nur mit der professionellen Erarbeitung einer Rede einhergeht, sondern auch mit menschlicher Begleitung und Gesprächsführung beim Trauergespräch zu tun hat.
TrauerReden will Bestattern und Trauerrednern Hilfestellung zur Gestaltung der Trauerrede in Vorbereitung, Durchführung und Strukturierung geben. Birgit Janetzky arbeitet als Trauerrednerin. Zudem schreibt sie regelmäßig als Fachautorin über Themen der Bestattungskultur.
Ein Buch aus der Reihe Praxisratgeber für Bestatter – Mehr wissen, mehr verstehen.
Der Mensch stirbt so wie er gelebt hat und so soll er auch verabschiedet werden – individuell. Hierzu bedarf es eines Zeremonienmeisters, der sich mit Tod und Trauer auskennt. Bestatter kümmern sich gemeinsam mit den Angehörigen um die „letzten Dinge“ und gestalten den Abschied.
Der Praxisratgeber vermittelt Kenntnisse und Anregungen zur kreativen Gestaltung des Abschieds anhand von bewährten Beispielen aus der Praxis. Wichtige Aspekte bei der Aufbahrung in der Wohnung oder im Krankenhaus werden ebenso berücksichtigt wie die zentralen Elemente der Trauerfeier. Es werden Symbolhandlungen für Kinder und verwaiste Eltern beschrieben, traditionelle Totengebete und moderne Texte vorgestellt und Tipps für die Zusammenarbeit mit Pfarrern, Musikern und Floristen gegeben. Dabei wird die Perspektive der Trauernden ebenso berücksichtigt, wie die konkreten Anforderungen an Bestatter im Alltag.
Zentrales Anliegen ist, hilfreiche Traditionen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und neue Wege zu beschreiten, um den Abschied bewusst zu gestalten. Denn Trauernde brauchen Rituale.
Welche Rituale gibt es? Welche Rituale eignen sich für unterschiedliche Situationen? Warum sind Rituale so wichtig? Dieses Wissen gehört zur Expertise von Bestattern, die Menschen bei der Gestaltung des individuellen Abschieds beraten.
Ein Buch aus der Reihe Praxisratgeber für Bestatter – Mehr wissen, mehr bieten.
Die Verwesung steht in dem großen Kreislauf der Natur von „Kommen und Vergehen“. Pflanzen nehmen bei der Photosynthese Kohlendioxid und Wasser auf und bilden daraus Blätter, Früchte und Holz. Dabei wird Sauerstoff in die Atmosphäre abgegeben. Pflanzenfresser, Fleisch- und Aasfresser sowie Mikroorganismen — Bakterien und Pilze — nutzen das Pflanzenmaterial direkt oder das Gewebe von Tieren als Futter. Sie produzieren über ihren Stoffwechsel wieder Kohlendioxid und Wasser. So wird mit der Zeit das Gewebe von Menschen, Tieren und Pflanzen wieder vollständig abgebaut. In Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen kann der Gewebeabbau jedoch gestört werden und es bleiben Gewebereste von Menschen, Tieren oder auch Pflanzen erhalten. Gleichzeitig entsteht eine Vielzahl von wasserlöslichen und teils flüchtigen Abbauprodukten, die in höheren Konzentrationen für Mikroorganismen toxisch sind. Dieser Effekt wird als Autointoxikation bezeichnet. Wassermangel führt zur Mumifikation. Sauerstoffmangel verhindert den Abbau von langkettigen oder zyklischen Kohlenwasserstoffverbindungen wie Fettsäuren, Lipiden oder dem Lignin der Pflanzen. Es entstehen z. B. Fettwachsleichen (Adipocere), Moorbutter, Ölschiefer, Erdöl oder Kohle. Können die Abbauprodukte auf Grund besonderer Umgebungsbedingungen nicht in die Umgebung entweichen, reichern sie sich im Gewebe an und führen durch Autointoxikation zur Hemmung des mikrobiellen Gewebeabbaus. Die Entstehung von menschlichen Geweberesten wird in der Rechtsmedizin als Faulleichen-Konservierung, in der Anthropologie als Feuchtekonservierung bezeichnet. Fossilien von Tieren und Pflanzen, die vor Jahrmillionen gelebt haben, und am Grund von Kraterseen wie z. B. der Grube Messel gefunden werden, sind auch durch Autointoxikation entstanden. Die Umstände, die zur Anreicherung von Abbauprodukten bei menschlichen Leichen führen und sich bereits nach wenigen Jahren zeigen, sind im Prinzip die gleichen, die zur Entstehung von Fossilien geführt haben. Entscheidend dafür ist, dass kein Stoffaustausch zwischen der menschlichen Leiche oder auch dem später gefundenen Fossil und der Umgebung stattfinden konnte und dies bereits unmittelbar nach Eintritt des Todes. Für die Entstehung der Fossilien sind nicht die Verhältnisse nach Jahrmillionen maßgebend. Die Anreicherung von Abbauprodukten führt nicht nur zur Bildung von fossilen Geweberesten, sondern in Folge der Überschreitung des Löslichkeitsproduktes auch zur Entstehung von lithifizierten Gewebeabdrucken. Leder, das Kollagen der Haut, wird beim Gerben mit Gerbsäuren (Huminsäuren) haltbar gemacht. Der gleiche Effekt zeigt sich auch bei den fossilen Geweberesten aus der Braunkohle im Geiseltal. Die Sphagnumsäuren der Torfmoose in Hochmooren, die den Huminsäuren chemisch entsprechen, konservieren das Kollagen der Haut und des Bindegewebes und führen so zur Entstehung von Moorleichen.
Nach dem Tod eines Menschen stellt sich den Hinterbliebenen eine Fülle von organisatorischen und rechtlichen Fragen.
Der neue Ratgeber beantwortet sie umfassend und praxisbezogen und leistet Hilfestellung mit Mustern, Checklisten und weiterführenden Hinweisen. Die Broschüre erläutert verständlich u.a.
Bestattungsarten
Ablauf der Bestattung
Kosten der Bestattung
Bestattungsvorsorge
notwendige Formalitäten und Behördengänge bei der Bestattung
Erbrecht
Ob für die Gestaltung von Bestattungs- und Trauerreden, für die Formulierung von Kondolenzbriefen oder das Aufsetzen von Traueranzeigen und Danksagungen: Mit dieser vielfältigen Auswahl von 500 Weisheiten, Sprüchen und Zitaten finden Sie immer die passenden Worte. Klaus Dirschauers Sammlung aus über 2000 Jahren Religion, Philosophie und Literatur lässt passende Formulierungen für schwere Schicksalsschläge überraschend leicht und immer stilsicher gelingen.